Kommunale Fachschule (Technikerschule) für Maschinenbautechnik des Berufsschulverbandes Straubing-Bogen in Straubing | Pestalozzistr. 4 | 94315 Straubing

Aktuelles

Firmenbesuch Strama-MPS

24 Studierende bei der Betriebsbesichtigung der Fa. Strama-MPS Straubing

Am 24.März 2017 besuchte der Abschlussjahrgang der Technikerschule mit ihren Lehrkräften Martin Rehmet und Thomas Schneider den Straubinger Sondermaschinenbauer Strama-MPS. Mit einer Präsentation und einem Imagevideo stellte der Ausbildungsleiter Erwin Berger anfangs den Studierenden das Unternehmen und ihr Produktportfolio vor. Beeindruckend waren für die Teilnehmer dabei die internationale Ausrichtung und die Aufstellung des Unternehmens bezüglich der Herausforderungen der Zukunft. In drei Gruppen aufgeteilt wurden unsere Techniker anschließend durch die Montagehallen im Werk Donau und die Produktionshallen im Stammwerk geführt. Die Studierenden hatten dabei die Möglichkeit, die Montage von Fertigungsautomaten zu begleiten. Nach der Führung durch die Montagehallen durften die Studierenden das Konstruktionsbüro besuchen und den Konstrukteuren bei der Arbeit über die Schulter schauen. Zwei unserer Studierenden stammen von der Firma Strama und werden nach der Fortbildung zum Techniker wieder an ihre alte Wirkungsstätte zurückkehren. Nach einer kleinen Brotzeit hatten die Studierenden zum Abschluss die Möglichkeit, Fragen an Herrn Berger zu richten.

Martin Rehmet

 

 

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Firmenbesuch bei Rohde & Schwarz in Teisnach

Betriebsbesichtigung bei Rohde & Schwarz in Teisnach 

Am 11. Oktober 2016 besuchte die Klasse TKM-2 der Fachschule die Firma Rohde & Schwarz in Teisnach.
Angereist mit privaten Fahrgemeinschaften sammelte sich die Klasse um 9 Uhr mit ihren Lehrkräften, Herr Schneider und Herr Rehmet, am Haupteingang der Firma.
In einem kurzweiligen Vortrag und einem Imagevideo informierte der Ausbildungsleiter, Herr Glasl, die Klasse über das Produktportfolio von Rohde und Schwarz. Hergestellt werden in Teisnach beispielsweise Produkte wie Mobilfunkanlagen, die Technik für Rundfunk und Fernsehanstalten, Medizintechnik, Sicherheitstechnik für Flughäfen oder Messgeräte zur Funktionsprüfung von Handys.
In zwei Gruppen aufgeteilt wurden die angehenden Techniker über die modernsten Fertigungsverfahren der Firma informiert. Präzisionsfertigung bis in den Tausendstel Bereich ist hier an der Tagesordnung.
Während der Führung nahmen sich die Leiter immer wieder Zeit, um über die Rekrutierung von Fachkräften und Einstiegsmöglichkeiten bei R&S zu informieren. Rohde & Schwarz hat es sich auf die Fahnen geschrieben, das Fachpersonal soweit wie möglich selbst heranzuziehen. So wird hier in den klassischen Metall- und Elektroberufen beispielsweise sehr stark ausgebildet. Für Führungsaufgaben werden fast ausschließlich Techniker und Bachelor eingesetzt. So gäbe es auch für unsere Techniker die Chance, in dieses Weltunternehmen einzusteigen.

Nach einer kleinen Brotzeit zu Mittag verabschiedete sich die Klasse aus Teisnach.

Martin Rehmet

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Konstruktionssoftware Siemens NX 10

High End Konstruktionssoftware für die Techniker

Gute CAD-Kenntnisse sind für den Maschinenbautechniker ein absolutes Muss. So werden unsere Studierenden zunächst im CAD-System Autodesk Inventor geschult. Mit diesem Werkzeug lassen sich die meisten Konstruktionsaufgaben recht gut lösen. Jedoch sind die Möglichkeiten dieser Konstruktionssoftware schnell ausgeschöpft, wenn es z.B. ins Flächendesign geht. Neben den „Mainstream Systemen“ zu denen auch die CAD-Software Inventor zählt, bietet der Markt zwei High Endsysteme: Dazu zählt zum einen das vor allem in der Automobilbranche gängige PLM Produkt „CATIA“, zum anderen das immer mehr Verbreitung findende CAX – System „Siemens NX“. CAX bedeutet, es geht nicht nur um CAD, sondern auch um CAM, CAE und noch vieles mehr. An diesem System werden unsere Techniker in Zukunft geschult. Dabei wird im zweiten Jahr auch die Komponente CAM eine Rolle spielen. Schließlich sollten die Techniker die vollständige Prozesskette vom CAD-Modell über die Erstellung des CNC-Codes bis an die Maschine kennenlernen. Aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten ist die Einarbeitung in die neue Software sehr anspruchsvoll. Deshalb waren die betroffenen Kollegen bereits auf einer entsprechenden mehrtägigen Schulung bei der Firma PBU in Aichach.

Martin Rehmet

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Berechnungssoftware Kisssoft

Staatlich geprüfte Maschinenbautechniker sollten über die Fähigkeiten verfügen, Maschinenelemente bedarfsgerecht dimensionieren zu können. Deshalb werden speziell im Fach Maschinenelemente Bauteile wie Schrauben, Kugellager oder Zahnräder in aufwändigen Berechnungsverfahren hinsichtlich ihrer Eignung für die geforderten Einsatzfälle untersucht. Diese Berechnungen erfolgen im ersten Schritt immer mit Fachbüchern und Taschenrechner, da die Studierenden dabei einen Einblick in das „Innenleben“ der Bauteile bekommen. Da diese Art der Berechnung aber sehr zeitintensiv und durchaus auch fehleranfällig ist, werden in der betrieblichen Praxis häufig zur Arbeitserleichterung auch Berechnungsprogramme herangezogen.

Da wir als Schule auch hierzu Kompetenzen vermitteln wollen, kommt im Unterricht regelmäßig das Berechnungsprogramm „KISSsoft“ zu Einsatz. Eine Software die für das Nachrechnen, Auslegen und Optimieren von Maschinenelementen, wie Zahnrädern, Wellen und Lagern, Schrauben, Federn gut geeignet ist und im Umgang schnell erlernt werden kann.

Außerdem kommt „KISSsoft“, neben dem Wettbewerberprodukt „MDESIGN“, im deutschsprachigen häufig zum Einsatz. Da die Berechnungen mit dem vorhandenen Grundlagenwissen der Schüler gut nachvollziehbar sind und schnell zu brauchbaren Ergebnissen führen, wird diese Art der Berechnung von den Schülern gut angenommen. Für uns ist auch das ein Zeichen dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind!

Andreas Henle

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Technikerschule zu Besuch bei der Fa. Krones

Auf Einladung der Firma Krones besuchte die TKM-1 am 22.02.2016 das Hauptwerk der Fa. Krones in Neutraubling. Pünktlich um 8:15 traf sich die Klasse mir Ihren Lehrkräften Herr Rehmet und Herr Stauber vor dem Haupteingang. In einem kurzweiligen Vortrag erhielten wir zunächst einen Überblick über die unterschiedlichen Anlagen der Fa. Krones und die Aufgaben, denen sich das qualifizierte Fachpersonal in der Konstruktion, der Fertigung und dem Service zu stellen hat. Herr Jürgen Stampka, Serviceleiter, wandte sich dabei besonders an die zukünftigen Techniker und gab ihnen mit auf den Weg, sich nicht nur durch die Lehrkräfte berieseln zu lassen, sondern eigenständig zu hinterfragen und sich selbst Wissen anzueignen. Schön zu erkennen war in seinen Ausführungen, dass technische Aufgaben meist so umfassend und übergreifend sind, so dass auf keine Grundlagenfächer in der Technikerweiterbildung verzichtet werden kann. In einem darauf folgenden Bewerbungstraining machte die Personalabteilung darauf aufmerksam, dass elektronische Bewerbungen bei Großunternehmen stets zu bevorzugen sind, dass es wichtig es ist, keine Lücken im Lebenslauf zu haben und sich genau zu überlegen warum man sich gerade auf diese spezielle Stelle bewirbt. Nach einer kurzen Stärkung in der Kantine wurden wir noch durch die Fertigungshallen geführt. Diese, durch die vielen Nachfragen unserer stark interessierten Studierenden geprägte Führung dauerte dann auch etwa doppelt so lange, als ursprünglich geplant.

Martin Rehmet

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