Kommunale Fachschule (Technikerschule) für Maschinenbautechnik des Berufsschulverbandes Straubing-Bogen in Straubing | Pestalozzistr. 4 | 94315 Straubing

Aktuelles

Konstruktionsarbeit: Klebebandabroller- und schneider

Im Projekt "Klebebandabroller- und schneider" konstruierten die Studierenden eine Vorrichtung zum exakten Schneiden vom Klebebändern zur Verwendung auf Baustellen. Vorgabe war es, die Vorrichtung für zwei unterschiedliche Rollenbeiten auszulegen. Die Konstruktionsteams hatte die Aufgabe, dabei unter Berücksichtigung des Produktentwicklungsprozesses mehrere Lösungen aufzuzeigen, mit Hilfe geeigneter Bewertungsschemas die beste Lösung zu finden und diese konstruktiv umzusetzen. Gekonnt setzten die Studierenden alle ihnen bekannten Möglichkeiten ein um die Schneidevorrichtung zu konstruieren. Die Lehrkraft war bei dieser Aufgabe nur noch beratend dabei und gab wertvolle Tipps, um die Vorrichtung zu optimieren. Im weiteren wurde die Konstruktion am 3D-CAD-System modelliert, die erforderlichen Zeichnungsableitungen für die Fertigung erstellt und die Technische Dokumentation bestehend aus der Baugruppenzeichnung und Montageanleitung erstellt. Schließlich war es eine Möglichkeit , alle in den letzten zwei Jahren erlernten Inhalte, angefangen von er Auswahl der Werkstoffe, Berechnung der belasteten Teile, Festlegen der Toleranzen oder auch die Anwendung CAD-Kenntnisse einzuüben.

Martin Rehmet

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Informationsveranstaltung Hochschule Deggendorf

Um neue Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Absolventen unserer Fachschulen für Maschinenbautechnik und Elektrotechnik zum Bachelor gelangen können, besuchte im März die Weiterbildungsreferentin Corinna Brunner der Technischen Hochschule Deggendorf unsere beiden Fachschulen. Sie stellte den Studierenden vor allem das berufsbegleitende Studium des Technologiemanagements vor. Die reguläre Studienzeit dieses Studiums beträgt dabei acht Semester, wobei sich dies durch den Nachweis von bereits im Rahmen der Weiterbildung zum Techniker abgelegten Prüfungen weiter reduzieren lässt. Das Studium des Technologiemanagements entspricht dem des Wirtschaftsingenieurs, welches in Vollzeitform durchgeführt wird. Nach acht Semestern winkt dann der Abschluss als Bachelor of Engineering (B.Eng.). Auch ein anschließender Master ist optional möglich. Die THD begrenzet dabei die Anzahl der Studierenden pro Kurs auf 20, um effektiv arbeiten zu können. Praxis ist Trumpf: Der Stellenwert des Praxisbezugs wird recht hoch gesehen. Firmenbesuche und Bachelorarbeiten in den Betrieben sind nur einige Beispiele. Auch ein Großteil der Dozenten stammt aus regionalen Betrieben. Schwerpunkte: Die Wahl zwischen zwei Schwerpunkten erfolgt nach dem 5. Semester. Hier gilt es sich zwischen "Elektromobilität" und "Industrial Engineering" zu entscheiden. Laut Frau Brunner sind viele Arbeitgeber bereit, die das Studium finanziell, aber auch durch die Freistellung für Vorlesungen oder etwa die Möglichkeit von Gleitzeit hierbei zu unterstützen.

Martin Rehmet

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Firmenbesuch Strama-MPS

24 Studierende bei der Betriebsbesichtigung der Fa. Strama-MPS Straubing

Am 24.März 2017 besuchte der Abschlussjahrgang der Technikerschule mit ihren Lehrkräften Martin Rehmet und Thomas Schneider den Straubinger Sondermaschinenbauer Strama-MPS. Mit einer Präsentation und einem Imagevideo stellte der Ausbildungsleiter Erwin Berger anfangs den Studierenden das Unternehmen und ihr Produktportfolio vor. Beeindruckend waren für die Teilnehmer dabei die internationale Ausrichtung und die Aufstellung des Unternehmens bezüglich der Herausforderungen der Zukunft. In drei Gruppen aufgeteilt wurden unsere Techniker anschließend durch die Montagehallen im Werk Donau und die Produktionshallen im Stammwerk geführt. Die Studierenden hatten dabei die Möglichkeit, die Montage von Fertigungsautomaten zu begleiten. Nach der Führung durch die Montagehallen durften die Studierenden das Konstruktionsbüro besuchen und den Konstrukteuren bei der Arbeit über die Schulter schauen. Zwei unserer Studierenden stammen von der Firma Strama und werden nach der Fortbildung zum Techniker wieder an ihre alte Wirkungsstätte zurückkehren. Nach einer kleinen Brotzeit hatten die Studierenden zum Abschluss die Möglichkeit, Fragen an Herrn Berger zu richten.

Martin Rehmet

 

 

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Firmenbesuch bei Rohde & Schwarz in Teisnach

Betriebsbesichtigung bei Rohde & Schwarz in Teisnach 

Am 11. Oktober 2016 besuchte die Klasse TKM-2 der Fachschule die Firma Rohde & Schwarz in Teisnach.
Angereist mit privaten Fahrgemeinschaften sammelte sich die Klasse um 9 Uhr mit ihren Lehrkräften, Herr Schneider und Herr Rehmet, am Haupteingang der Firma.
In einem kurzweiligen Vortrag und einem Imagevideo informierte der Ausbildungsleiter, Herr Glasl, die Klasse über das Produktportfolio von Rohde und Schwarz. Hergestellt werden in Teisnach beispielsweise Produkte wie Mobilfunkanlagen, die Technik für Rundfunk und Fernsehanstalten, Medizintechnik, Sicherheitstechnik für Flughäfen oder Messgeräte zur Funktionsprüfung von Handys.
In zwei Gruppen aufgeteilt wurden die angehenden Techniker über die modernsten Fertigungsverfahren der Firma informiert. Präzisionsfertigung bis in den Tausendstel Bereich ist hier an der Tagesordnung.
Während der Führung nahmen sich die Leiter immer wieder Zeit, um über die Rekrutierung von Fachkräften und Einstiegsmöglichkeiten bei R&S zu informieren. Rohde & Schwarz hat es sich auf die Fahnen geschrieben, das Fachpersonal soweit wie möglich selbst heranzuziehen. So wird hier in den klassischen Metall- und Elektroberufen beispielsweise sehr stark ausgebildet. Für Führungsaufgaben werden fast ausschließlich Techniker und Bachelor eingesetzt. So gäbe es auch für unsere Techniker die Chance, in dieses Weltunternehmen einzusteigen.

Nach einer kleinen Brotzeit zu Mittag verabschiedete sich die Klasse aus Teisnach.

Martin Rehmet

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Konstruktionssoftware Siemens NX 10

High End Konstruktionssoftware für die Techniker

Gute CAD-Kenntnisse sind für den Maschinenbautechniker ein absolutes Muss. So werden unsere Studierenden zunächst im CAD-System Autodesk Inventor geschult. Mit diesem Werkzeug lassen sich die meisten Konstruktionsaufgaben recht gut lösen. Jedoch sind die Möglichkeiten dieser Konstruktionssoftware schnell ausgeschöpft, wenn es z.B. ins Flächendesign geht. Neben den „Mainstream Systemen“ zu denen auch die CAD-Software Inventor zählt, bietet der Markt zwei High Endsysteme: Dazu zählt zum einen das vor allem in der Automobilbranche gängige PLM Produkt „CATIA“, zum anderen das immer mehr Verbreitung findende CAX – System „Siemens NX“. CAX bedeutet, es geht nicht nur um CAD, sondern auch um CAM, CAE und noch vieles mehr. An diesem System werden unsere Techniker in Zukunft geschult. Dabei wird im zweiten Jahr auch die Komponente CAM eine Rolle spielen. Schließlich sollten die Techniker die vollständige Prozesskette vom CAD-Modell über die Erstellung des CNC-Codes bis an die Maschine kennenlernen. Aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten ist die Einarbeitung in die neue Software sehr anspruchsvoll. Deshalb waren die betroffenen Kollegen bereits auf einer entsprechenden mehrtägigen Schulung bei der Firma PBU in Aichach.

Martin Rehmet

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