Kommunale Fachschule (Technikerschule) für Maschinenbautechnik des Berufsschulverbandes Straubing-Bogen in Straubing | Pestalozzistr. 4 | 94315 Straubing

Aktuelles

Firmenbesuch Moll in Leiblfing

Gerade der Bezug zur Praxis macht die Fortbildung zum Techniker so interessant. So besuchte die TKM-1 unserer Fachschule für Maschinenbautechnik im April 2018 die Firma Moll in Leiblfing.

Freundlich empfangen wurde die Klasse durch den Produktionsleiter Herrn Bachner und den Ausbildungsleiter Herrn Urlberger. In zwei Gruppen aufgeteilt konnten unsere Techniker das breite Spektrum des Sondermaschinenbauers von der Konstruktion über alle Bereiche der Fertigung kennen lernen. Nur Staunen konnten wir über eine NC-Fräsmaschine mit einem Arbeitsbereich von über 10 Metern. Diese schafft trotz ihrer enormen Größe eine Genauigkeit von wenigen Hundertstel Millimetern. Auf großes Interesse stieß auch das im ganzen Betrieb eingesetzte Nullpunkt-Spannsystem. Gefertigt werden bei Moll beispielsweise Fertigungsanlagen für die großen Automobilhersteller wie z.B. Förderanlagen, Vorrichtungen zur Aggregatemontage oder Prüfanlagen aber auch Sondermaschinen für andere namhafte nationale und internationale Kunden. In der Konstruktion, in der auf verschiedenen CAD-Systemen konstruiert wird, fand das PDM-System zur Verwaltung der Konstruktionsdaten besonderes Interesse.

Bei einem kleinen abschließenden Imbiss, zu dem sich auch die beiden Geschäftsführer Herr Wittmann und Herr Bauer gesellten, konnte die Klasse die Stellung des Unternehmens im Gesamtkonzern der ROFA-Gruppe kennenlernen. Bereitwillig stellten sich unsere vier Gastgeber für Fragen aus allen Bereichen zur Verfügung. Das Interesse war allerdings nicht ganz einseitig: So erkundigten sich unsere Gastgeber auch über die Fachschule für Maschinenbautechnik in Straubing, insbesondere auch, weil immer wieder Firmenmitarbeiter an Fortbildungsmaßnahmen interessiert sind. Für uns alle bedeutet dieser Betriebsbesuch auf alle Fälle eine große Bereicherung.

Martin Rehmet

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Super Tigers olé olé olé …

…für die Schülerinnen und Schüler der Maschinenbautechnikerklasse Straubing begann der technische Englischunterricht bei Herrn Landstorfer im Jahr 2018 ganz besonders! Sie durften sich über den Besuch zweier Eishockeyspieler der Straubing Tigers freuen!

Die beiden aus Kanada stammenden, englischsprechenden Spieler, Torwart Drew MacIntyre #34 und Stürmer Mike Hedden #26 standen der Klasse eine Stunde lang Rede und Antwort auf deren in Vorarbeit ausgearbeitete Fragen über den Eishockeysport, sowie auch zu privaten Themen.

So waren sich beide Tigers bei der Frage was ihnen an Bayern gefällt einig, dass es ganz klar die freundlichen Menschen sind und natürlich das Volksfest. Auch auf die Frage ob Eishockey mehr ein Hobby oder doch ein Beruf sei, antworteten die zwei Spieler übereinstimmend, es sei beides. Ein Hobby, weil man den Sport „echt lieben muss“ um ihn so intensiv zu betreiben, aber eben auch ein Beruf, weil sie dafür ja Geld bekommen. Ein wenig geschockt wurde die Klasse über Drews Antwort auf die Frage was seine bisher schlimmste Verletzung durch den Sport war. Der Torwart bekam vor Jahren schon mal einen Puck ins Gesicht. Der Schutzhelm war wie er sagte, „schlechte Qualität“ und hielt nicht stand, sodass er sich mehrere schwere Brüche im Gesicht holte. Was die beiden Tigers nach Ihrer Sportkarriere vorhaben wissen sie noch nicht, da beide eine Familie haben, gehe die dann auf jeden Fall vor.

Zum Abschluss durfte die Klasse mit dem Torwart und dem Stürmer der Straubing Tigers noch ein Gruppenfoto machen und jede Schülerin und jeder Schüler bekam eine Autogrammkarte der Spieler und zusätzlich eine Freikarte für ein Heimspiel der Straubing Tigers im Eisstation am Pulverturm. Darüber freute sich die Klasse ganz besonders und dann lassen die Maschinenbautechniker/-innen den Pulverturm beben.

Claudia Troffer

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Wissenschaftstag 2017

Am 12.10.2017 fand der 7. Wissenschaftstag des TUM- Schulclusters Straubing statt. Der TUM- Schulcluster wurde vor einigen Jahren mit dem Ziel gegründet, die Beruflichen Schulen Straubings, sowie einige Unternehmen der Region, mit der Technischen Universität München auf Basis einer Kooperation eng zu vernetzen. In diesem Jahr fand der Wissenschaftstag im Magnobonus-Markmiller-Saal in Straubing statt.

Aus unserem Hause nahmen die Klasse TKM1 der kommunalen Fachschule für Maschinenbautechnik und die Klasse TKE2 der Staatlichen Fachschule für Elektrotechnik an dieser Veranstaltung teil. 

Als erstes informierte Herr Pannermayr, der Oberbürgermeister der Stadt Straubing, die Zuhörerschaft über den TUM-Campus Straubing. Dabei ging Herr Pannermayr auf die Chancen ein, die sich für Straubing durch den Titel „Universitätsstadt“ und die damit verbundenen Entwicklungen ergeben. 

Herr Karl Lausser, der Inhaber der Firma Lausser in Pilgramsberg und sein Sohn, Thomas Lausser, hielten Fachvorträge rund um die Themen moderne Energie, Geothermie und Blockheizkraftwerke. 

Herr Prof. Dr. Leo Lorenz, ein weltweit angesehener Spezialist auf dem Gebiet der Halbleitertechnik, lieferte einen interessanten Einblick in die Themenbereiche Energieversorgung der Zukunft, Elektromobilität und Industrie 4.0.  

Außerdem zeigte Herr Lorenz durch Schilderung seines eigenen beruflichen Werdegangs von der Elektrikerlehre in Straubing über das Studium bis zur Promotion auf, welche Chancen das berufliche Bildungswesen für junge Menschen eröffnet. 

Die allgemeine Studienberatung der TU München informierte über die Studienmöglichkeiten an der TUM. Ergänzt wurde dies durch einen Vortrag von Studierenden, die den Alltag am Campus aus ihrer Sicht schilderten. Am Nachmittag fanden Werksführungen bei den Firmen Strama, Sennebogen und Lausser statt. Die Teilnehmer des Wissenschaftstages waren sehr erfreut über die Möglichkeit, etwas über den eigenen Tellerrand hinausblicken zu können. Zusammenfassend kann man von einem gelungenen Tag sprechen! 

Andreas Henle, StR

 

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Firmenbesuch Inoutic in Bogen

Am 3. April besuchte die Abschlussklasse der Fachschule für Maschinenbautechnik zusammen mir ihren Lehrkräften Siegfried Fuchs und Martin Rehmet die Fa. Inoutic in Bogen. Grund des Besuchs war es, die Technologie des Extrudierens und der Kunststoff Spritzgusstechnik kennen zu lernen. Nach einer kurzen Begrüßung durch Herrn Markus Dietl, Abteilungsleiter Rohstoff und Kaschierung und der Ausstattung mit Sicherheitswesten ging es los. Erste Station war die Mischung der Rohstoffe, die für die Extrusion von Fensterprofilen benötigt wird. Dabei wird im Mischturm das angelieferte PVC-Pulver mit weiteren chemischen Stoffen gemischt, um die gewünschten Eigenschaften zu erhalten. Im darauf folgenden Extruder wird die Mischung erwärmt, homogenisiert, entgast und in der Extrusionsstraße zu den gewünschten Strangpressprofilen verarbeitet. Durch einen Co-Extruder wird dabei die Gummidichtung bereits mit einextrudiert. Im Werkzeuglager konnten wir bereits erahnen, wie vielfältig die Produkte der Firma sind. Unglaubliche 80.000 verschiedene Produkte können auch durch die unterschiedlichen Profilformen, deren Einfärbung und den Kaschierungen hergestellt werden. Nach einem kurzen Abstecher in die Reparaturabteilung für Extrusionswerkzeuge ging es zu Herrn Christian Kraus, einem Konstrukteur für neue Produkte. Hier steht auch ein 3D-Drucker, mit Hilfe dessen neue Produkte für Kunden bemustert werden können. Herr Armin Greindl führte uns im Anschluss durch die Abteilung Spritzguss. Höhepunkt war hier die zweikomponenten-Spritzgussanlage. In ihr werden in zwei Schritten zunächst ein Spritzgussteil und im Folgenden gleich das entsprechende Thermoplastisches Elastomer (TPE), das die Teile zueinander abdichtet aufgespritzt. Den Abschluss bildete der Besuch bei Herrn Solleder, Abteilungsleiter Anwendungstechnik. Er demonstrierte die Vielfalt der Produkte, die Anforderungen in unserer Zeit und die Herstellung von Musterfenstern.

Martin Rehmet

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