Kommunale Fachschule (Technikerschule) für Maschinenbautechnik des Berufsschulverbandes Straubing-Bogen in Straubing | Pestalozzistr. 4 | 94315 Straubing

Aktuelles

Fach Projektarbeit: Studierende zeigen ihre Fähigkeiten

Angehende Maschinenbautechniker lösen Aufgabenstellungen verschiedenster Themenbereiche in Unternehmen der Region

 

 Bild: Ein Projektteam mit einer Aufgabenstellung der Firma HATEC stellt dem Unternehmen die Ergebnisse vor

 

Verfasst: Andreas Henle (StR), unterrichtender Lehrer im Fach Projektarbeit

Im zweiten Ausbildungsjahr kann an einer Fachschule für Maschinenbautechnik das Wahlpflichtfach „Projektarbeit“ angeboten werden.

Wir waren als Lehrkräfte unserer Fachschule früh davon überzeugt, dass dieses Fach eine gute Gelegenheit bietet, erworbenes Wissen interdisziplinär und praxisnah anzuwenden.

In diesem Jahr wurde die Projektarbeit zum ersten Mal als externe Arbeit in Unternehmen angeboten. Die Studierenden bildeten Anfang des Schuljahres eigenständig Gruppen und traten mit namhaften Unternehmen der Region in Kontakt, um die Machbarkeit einer Projektarbeit auszuloten.

Anfang Oktober waren 10 Gruppen erfolgreich gebildet und die Aufgabenstellungen definiert. Es folgte die Klärung der Rahmenbedingungen und die zeitliche Planung zur Realisierung in Abstimmung mit den Betreuern in den Unternehmen. Der symbolische Projektstart erfolgte in Form einer „Kick-off“ Präsentation bei Herrn Henle, der Lehrkraft des Faches Projektarbeit.

Jeweils donnerstags, wenn das Fach Projektarbeit im Stundenplan stand, bot sich die Möglichkeit für die Studierenden den Nachmittag im Unternehmen zu verbringen und an der Projektarbeit zu arbeiten. Die Aufgabenstellungen waren sehr unterschiedlich. Mit dabei waren unter anderem Konstruktionsaufgaben, Aufgaben des Variantenmanagements oder auch Optimierungsmaßnahmen in der Fertigung.

Am Ende des Schuljahres wurden die Projektergebnisse in einer Abschlusspräsentation im Unternehmen vorgestellt und in einer Projektdokumentation zusammengefasst.

Die Projektarbeit bot den Unternehmen und Studierenden die Möglichkeit miteinander in Kontakt zu treten und sich kennenzulernen. Diese Gelegenheit wurde von allen Akteuren sehr geschätzt.

Die teilnehmenden Unternehmen haben signalisiert, dass sie auch in zwei Jahren, wenn der nächste Durchgang erfolgt, gerne mit dabei sind.

Ich bedanke mich bei allen Projektbetreuern der Partnerunternehmen für ihre Unterstützung und die tolle Zusammenarbeit.

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Wachsende Herausforderungen im Bereich der Werkstofftechnik macht Anpassung der Wahlpflichtfächer im 2. Ausbildungsabschnitt notwendig

Verfasst:  M.Sc. (TUM) Wolfgang Gleixner, StR

Aus diesem Grund wurde zum Schuljahr 2018/2019 das Wahlpflichtfach „Technologie neuer Werkstoffe“ in den Fächerkanon aufgenommen.

„wachsende Leichtbauanforderungen, steigende mechanische Belastungen, maximal erzielbare Formstabilitäten“ – diesem Anforderungsprofil an Werkstoffe sehen sich die Absolventen der Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker für Maschinenbautechnik konfrontiert.

Da die reine Kenntnis der Eigenschaften von z.B. Verbundbauteilen, Einkristallwerkstoffen und Intermetallen nicht für die produktbezogene Beurteilung deren Anwendung bzw. der tatsächlichen Fähigkeiten ausreicht nähern sich unsere Schüler diesen neuartigen Werkstoffen auch durch Belastungs- und Verformungsanalysen. Unter anderem erstellen sie Varianten einer Klemmvorrichtung die möglichst alle Konstruktionsmerkmale nach Formstabilität, Design, Ergonomie, Preis sowie der gänzlichen Ausnutzung des Werkstoffpotentials beinhalten.

Die erzeugten Varianten werden diskutiert und hinsichtlich der Eignung priorisiert. Ziel ist es die bestmögliche Lösung zu generieren und anschließend in einem additiven Fertigungsverfahren umzusetzen, um abschließend ermittelte Lastfälle testen zu können.

Baugruppen aus dem 3-D-Drucker können durch moderne qualitätsspezifische Messmittel geprüft und beurteilt werden, da erzeugbare Oberflächen und Toleranzen sich bei generischen Verfahren wesentlich von denen der klassischen spanenden Fertigungsverfahren unterscheiden.

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Messebesuch SPS IPC Drives in Nürnberg

Verfasst von Kapfelsperger Christian/TKM2

Die Klassen ME 12 B und TKM-2 fuhren am 28.11.2018 auf Einladung von Herrn Schneider auf die SPS-IPC-Drives Messe nach Nürnberg.

Nach der Ankunft in Nürnberg und dem traditionellen Gruppenfoto im Eingangsbereich (welches von der Kamera nicht gespeichert wurde) bewegten sich die Schüler auf dem Gelände frei.

Beim Rundgang durch die Ausstellungshallen nutzten die Schüler die Gelegenheit sich eingehend über die Neuheiten der Elektrobranche zu informieren.

Viele renommierte Firmen wie Siemens, Festo, SEW & Pilz gaben uns einen Einblick in ihre neusten Entwicklungen und Produkte.

Für die Schüler bestand dabei die Möglichkeit, sich mit Fachleuten und Herstellern in den verschiedenen Branchen zu unterhalten und so wertvolle Informationen aus erster Hand zu erhalten.

Dieser Besuch wird sicherlich einen bleibenden Eindruck bei den Schülern hinterlassen.

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Firmenbesichtigung bei Rohde & Schwarz in Teisnach

Verfasst von Schindler Melanie/TKM2

Am 1. Oktober 2018 besuchten die beiden Technikerklassen der Fachschule für Maschinenbau und Elektrotechnik Straubing, mit den Lehrkräften Herr Schneider, Herr Lanzinger und Herr Stauber, die Firma Rohde & Schwarz in Teisnach. Ausbildungsleiter Herr Glasl informierte in einem kurzweiligen Vortrag und anhand eines Imagevideos über das Produktportfolio der Firma und des Standortes. Hergestellt werden in Teisnach beispielsweise Produkte wie Kommunikations- und Navigations-systeme, die Technik für Rundfunk und Fernsehanstalten, Medizintechnik, Sicherheit für Flughäfen oder Messgeräte.

Besonders beeindruckend war die Tatsache, dass die Firma weltweite Aufträge ausführt, wie den Bau des weltweit größten Sendemastes für das neue World-Trade-Center und die Messanlagen für Smartphones.

Beim Firmenrundgang, aufgeteilt in vier Gruppen, wurden die modernsten Fertigungsverfahren der Firma vorgestellt, darunter zum Beispiel besonders „technische Schmankerl“, wie die neue Technik des wassergekühlten Laserstrahlschneidens oder eines der neuesten Produkte zum Thema Sicherheitstechnik, der Bodyscanner für Flughäfen.  Während der Führung wurden Fragen zu den einzelnen Abteilungen sehr ausführlich beantwortet.  

Da die Firma Rohde & Schwarz eine weiterhin aufstrebende Firma ist, wurden die angehenden Techniker zudem über die Einstiegsmöglichkeiten sowie mögliche Einsatzgebiete für Techniker informiert. Vielleicht ergibt sich für den ein oder anderen die Chance, in dieses Weltunternehmen einzusteigen.

Vielen Dank an Herrn Schneider für das Organisieren dieses informativen und sehr interessanten Firmenbesuchs sowie an die Firma Rohde & Schwarz für die Durchführung.

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Cocktail-Mixmaschine am Bürgerfest

Die Idee, in einem gemeinsamen Projekt der beiden Fachschulen, einen elektronischen Barkeeper zu bauen, war vor einem Jahr unser Ziel. Doch diesen im Ramen der 800 Jahrfeier auf dem Bürgerfest an einem Stand der Schule einzusetzen war zunächst nicht geplant. So wurden wir durch den feststehenden Termin, die Anlage bis zu 22.Juni fertig zu bekommen sehr unter Druck gesetzt. Dies stellte uns schon vor eine große Hürde. Die Liste der Aufgaben war schier endlos: Planen, Zeichnungen erstellen, Fertigen der Teile, Bestellen der Kaufteile, Montieren der Anlage, Programmieren der Software, Erstellen der Getränkekarten, Überprüfung durch die Lebensmittelkontrolle, Planung des Standes, Anmelden des Strom- und Wasseranschlusses, Besorgen der Kühlgeräte, Ausleihen einer Spüle, Beschaffung der Getränke, Aufbau des Standes, Personalplanung für die 3 Tage, Abbau des Standes und vieles Weitere mehr. Doch ohne Unterstützung unserer Berufsschüler ging es nicht. So wurden die Fertigungsteile von unseren Feinwerkmechanikern auf unseren 5-Achsfräsmaschinen gefertigt. Die Getränkekarten wurden aus unserer Nahrungsabteilung beigesteuert. Und dann war es soweit: Freitag, 22. Juni 2018, 17 Uhr. Die ersten Gäste kamen. Und es wurden immer mehr. Der Andrang der Besucher war enorm. Damit hatten wir nicht unbedingt in diesem Maße gedacht. Trotz eisigen Temperaturen über die 3 Tage stand unsere Maschine kaum eine Minute. Dies war sicherlich auch der Tatsache geschuldet, dass wir auch die nötige Präsenz im Straubinger Tagblatt und in den Flyern der Stadt Straubing hatten.

Martin Rehmet

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