23. März 2026

Technikerschüler besuchen Stahlwerk der voestalpine AG in Linz

Die Schüler der TKM1 und ME12 in Begleitung Ihrer Lehrkräfte vor dem Gelände der voestalpine AG in Linz

Im Rahmen einer praxisorientierten Exkursion besuchten die TKM1 (Technikerklasse) sowie die ME12 (Feinwerkmechaniker) am 17.03.2026 das Stahlwerk der voestalpine AG in Linz. Ziel der Exkursion war es, den Schülerinnen und Schülern einen realitätsnahen Einblick in industrielle Produktionsprozesse zu ermöglichen und die im Unterricht behandelten Inhalte anschaulich zu vertiefen.

Nach der Ankunft vor Ort nahmen die beiden Klassen an einer rund 1,5-stündigen Expeditionstour über das weitläufige Werksgelände teil. Während der Fahrt durch das Werk erhielten die Teilnehmenden einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Produktionsbereiche und die Dimensionen eines modernen Stahlwerks. Besonders beeindruckend war die Besichtigung eines Hochofens, der aus sicherer Entfernung im laufenden Betrieb beobachtet werden konnte. Dabei wurde anschaulich erklärt, wie aus den eingesetzten Rohstoffen wie Eisenerz, Koks und Zuschlägen flüssiges Roheisen entsteht und welche physikalischen und chemischen Prozesse dabei ablaufen.

Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch des Bereichs „Automotive Components“. Hier wurde den Schülerinnen und Schülern praxisnah vermittelt, wie hochwertige Bauteile für die Automobilindustrie gefertigt werden. Neben den einzelnen Fertigungsschritten wurde auch auf moderne Produktionsverfahren, Qualitätsanforderungen sowie den hohen Automatisierungsgrad eingegangen. Die Teilnehmenden konnten so nachvollziehen, wie aus dem Werkstoff Stahl präzise und belastbare Komponenten für den Einsatz in Fahrzeugen entstehen.

Die Exkursion bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, theoretisches Wissen aus dem Unterricht mit praktischen Eindrücken zu verknüpfen. Darüber hinaus konnten sie ein besseres Verständnis für industrielle Abläufe, technische Zusammenhänge sowie die Bedeutung von Qualität und Sicherheit in der Produktion entwickeln. Insgesamt stellte der Besuch eine wertvolle Ergänzung zum schulischen Lernen dar und hinterließ bei allen Beteiligten einen nachhaltigen Eindruck.

Manuel Schönberger und Stefan Glöckl