Kommunale Fachschule (Technikerschule) für Maschinenbautechnik des Berufsschulverbandes Straubing-Bogen in Straubing | Pestalozzistr. 4 | 94315 Straubing

Aktuelles

Firmenbesuch Inoutic in Bogen

Am 3. April besuchte die Abschlussklasse der Fachschule für Maschinenbautechnik zusammen mir ihren Lehrkräften Siegfried Fuchs und Martin Rehmet die Fa. Inoutic in Bogen. Grund des Besuchs war es, die Technologie des Extrudierens und der Kunststoff Spritzgusstechnik kennen zu lernen. Nach einer kurzen Begrüßung durch Herrn Markus Dietl, Abteilungsleiter Rohstoff und Kaschierung und der Ausstattung mit Sicherheitswesten ging es los. Erste Station war die Mischung der Rohstoffe, die für die Extrusion von Fensterprofilen benötigt wird. Dabei wird im Mischturm das angelieferte PVC-Pulver mit weiteren chemischen Stoffen gemischt, um die gewünschten Eigenschaften zu erhalten. Im darauf folgenden Extruder wird die Mischung erwärmt, homogenisiert, entgast und in der Extrusionsstraße zu den gewünschten Strangpressprofilen verarbeitet. Durch einen Co-Extruder wird dabei die Gummidichtung bereits mit einextrudiert. Im Werkzeuglager konnten wir bereits erahnen, wie vielfältig die Produkte der Firma sind. Unglaubliche 80.000 verschiedene Produkte können auch durch die unterschiedlichen Profilformen, deren Einfärbung und den Kaschierungen hergestellt werden. Nach einem kurzen Abstecher in die Reparaturabteilung für Extrusionswerkzeuge ging es zu Herrn Christian Kraus, einem Konstrukteur für neue Produkte. Hier steht auch ein 3D-Drucker, mit Hilfe dessen neue Produkte für Kunden bemustert werden können. Herr Armin Greindl führte uns im Anschluss durch die Abteilung Spritzguss. Höhepunkt war hier die zweikomponenten-Spritzgussanlage. In ihr werden in zwei Schritten zunächst ein Spritzgussteil und im Folgenden gleich das entsprechende Thermoplastisches Elastomer (TPE), das die Teile zueinander abdichtet aufgespritzt. Den Abschluss bildete der Besuch bei Herrn Solleder, Abteilungsleiter Anwendungstechnik. Er demonstrierte die Vielfalt der Produkte, die Anforderungen in unserer Zeit und die Herstellung von Musterfenstern.

Martin Rehmet

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Konstruktionsarbeit: Klebebandabroller- und schneider

Im Projekt "Klebebandabroller- und schneider" konstruierten die Studierenden eine Vorrichtung zum exakten Schneiden vom Klebebändern zur Verwendung auf Baustellen. Vorgabe war es, die Vorrichtung für zwei unterschiedliche Rollenbeiten auszulegen. Die Konstruktionsteams hatte die Aufgabe, dabei unter Berücksichtigung des Produktentwicklungsprozesses mehrere Lösungen aufzuzeigen, mit Hilfe geeigneter Bewertungsschemas die beste Lösung zu finden und diese konstruktiv umzusetzen. Gekonnt setzten die Studierenden alle ihnen bekannten Möglichkeiten ein um die Schneidevorrichtung zu konstruieren. Die Lehrkraft war bei dieser Aufgabe nur noch beratend dabei und gab wertvolle Tipps, um die Vorrichtung zu optimieren. Im weiteren wurde die Konstruktion am 3D-CAD-System modelliert, die erforderlichen Zeichnungsableitungen für die Fertigung erstellt und die Technische Dokumentation bestehend aus der Baugruppenzeichnung und Montageanleitung erstellt. Schließlich war es eine Möglichkeit , alle in den letzten zwei Jahren erlernten Inhalte, angefangen von er Auswahl der Werkstoffe, Berechnung der belasteten Teile, Festlegen der Toleranzen oder auch die Anwendung CAD-Kenntnisse einzuüben.

Martin Rehmet

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Informationsveranstaltung Hochschule Deggendorf

Um neue Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Absolventen unserer Fachschulen für Maschinenbautechnik und Elektrotechnik zum Bachelor gelangen können, besuchte im März die Weiterbildungsreferentin Corinna Brunner der Technischen Hochschule Deggendorf unsere beiden Fachschulen. Sie stellte den Studierenden vor allem das berufsbegleitende Studium des Technologiemanagements vor. Die reguläre Studienzeit dieses Studiums beträgt dabei acht Semester, wobei sich dies durch den Nachweis von bereits im Rahmen der Weiterbildung zum Techniker abgelegten Prüfungen weiter reduzieren lässt. Das Studium des Technologiemanagements entspricht dem des Wirtschaftsingenieurs, welches in Vollzeitform durchgeführt wird. Nach acht Semestern winkt dann der Abschluss als Bachelor of Engineering (B.Eng.). Auch ein anschließender Master ist optional möglich. Die THD begrenzet dabei die Anzahl der Studierenden pro Kurs auf 20, um effektiv arbeiten zu können. Praxis ist Trumpf: Der Stellenwert des Praxisbezugs wird recht hoch gesehen. Firmenbesuche und Bachelorarbeiten in den Betrieben sind nur einige Beispiele. Auch ein Großteil der Dozenten stammt aus regionalen Betrieben. Schwerpunkte: Die Wahl zwischen zwei Schwerpunkten erfolgt nach dem 5. Semester. Hier gilt es sich zwischen "Elektromobilität" und "Industrial Engineering" zu entscheiden. Laut Frau Brunner sind viele Arbeitgeber bereit, die das Studium finanziell, aber auch durch die Freistellung für Vorlesungen oder etwa die Möglichkeit von Gleitzeit hierbei zu unterstützen.

Martin Rehmet

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Firmenbesuch Strama-MPS

24 Studierende bei der Betriebsbesichtigung der Fa. Strama-MPS Straubing

Am 24.März 2017 besuchte der Abschlussjahrgang der Technikerschule mit ihren Lehrkräften Martin Rehmet und Thomas Schneider den Straubinger Sondermaschinenbauer Strama-MPS. Mit einer Präsentation und einem Imagevideo stellte der Ausbildungsleiter Erwin Berger anfangs den Studierenden das Unternehmen und ihr Produktportfolio vor. Beeindruckend waren für die Teilnehmer dabei die internationale Ausrichtung und die Aufstellung des Unternehmens bezüglich der Herausforderungen der Zukunft. In drei Gruppen aufgeteilt wurden unsere Techniker anschließend durch die Montagehallen im Werk Donau und die Produktionshallen im Stammwerk geführt. Die Studierenden hatten dabei die Möglichkeit, die Montage von Fertigungsautomaten zu begleiten. Nach der Führung durch die Montagehallen durften die Studierenden das Konstruktionsbüro besuchen und den Konstrukteuren bei der Arbeit über die Schulter schauen. Zwei unserer Studierenden stammen von der Firma Strama und werden nach der Fortbildung zum Techniker wieder an ihre alte Wirkungsstätte zurückkehren. Nach einer kleinen Brotzeit hatten die Studierenden zum Abschluss die Möglichkeit, Fragen an Herrn Berger zu richten.

Martin Rehmet

 

 

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Firmenbesuch bei Rohde & Schwarz in Teisnach

Betriebsbesichtigung bei Rohde & Schwarz in Teisnach 

Am 11. Oktober 2016 besuchte die Klasse TKM-2 der Fachschule die Firma Rohde & Schwarz in Teisnach.
Angereist mit privaten Fahrgemeinschaften sammelte sich die Klasse um 9 Uhr mit ihren Lehrkräften, Herr Schneider und Herr Rehmet, am Haupteingang der Firma.
In einem kurzweiligen Vortrag und einem Imagevideo informierte der Ausbildungsleiter, Herr Glasl, die Klasse über das Produktportfolio von Rohde und Schwarz. Hergestellt werden in Teisnach beispielsweise Produkte wie Mobilfunkanlagen, die Technik für Rundfunk und Fernsehanstalten, Medizintechnik, Sicherheitstechnik für Flughäfen oder Messgeräte zur Funktionsprüfung von Handys.
In zwei Gruppen aufgeteilt wurden die angehenden Techniker über die modernsten Fertigungsverfahren der Firma informiert. Präzisionsfertigung bis in den Tausendstel Bereich ist hier an der Tagesordnung.
Während der Führung nahmen sich die Leiter immer wieder Zeit, um über die Rekrutierung von Fachkräften und Einstiegsmöglichkeiten bei R&S zu informieren. Rohde & Schwarz hat es sich auf die Fahnen geschrieben, das Fachpersonal soweit wie möglich selbst heranzuziehen. So wird hier in den klassischen Metall- und Elektroberufen beispielsweise sehr stark ausgebildet. Für Führungsaufgaben werden fast ausschließlich Techniker und Bachelor eingesetzt. So gäbe es auch für unsere Techniker die Chance, in dieses Weltunternehmen einzusteigen.

Nach einer kleinen Brotzeit zu Mittag verabschiedete sich die Klasse aus Teisnach.

Martin Rehmet

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