Kommunale Fachschule (Technikerschule) für Maschinenbautechnik des Berufsschulverbandes Straubing-Bogen in Straubing | Pestalozzistr. 4 | 94315 Straubing

Aktuelles

Super Tigers olé olé olé …

…für die Schülerinnen und Schüler der Maschinenbautechnikerklasse Straubing begann der technische Englischunterricht bei Herrn Landstorfer im Jahr 2018 ganz besonders! Sie durften sich über den Besuch zweier Eishockeyspieler der Straubing Tigers freuen!

Die beiden aus Kanada stammenden, englischsprechenden Spieler, Torwart Drew MacIntyre #34 und Stürmer Mike Hedden #26 standen der Klasse eine Stunde lang Rede und Antwort auf deren in Vorarbeit ausgearbeitete Fragen über den Eishockeysport, sowie auch zu privaten Themen.

So waren sich beide Tigers bei der Frage was ihnen an Bayern gefällt einig, dass es ganz klar die freundlichen Menschen sind und natürlich das Volksfest. Auch auf die Frage ob Eishockey mehr ein Hobby oder doch ein Beruf sei, antworteten die zwei Spieler übereinstimmend, es sei beides. Ein Hobby, weil man den Sport „echt lieben muss“ um ihn so intensiv zu betreiben, aber eben auch ein Beruf, weil sie dafür ja Geld bekommen. Ein wenig geschockt wurde die Klasse über Drews Antwort auf die Frage was seine bisher schlimmste Verletzung durch den Sport war. Der Torwart bekam vor Jahren schon mal einen Puck ins Gesicht. Der Schutzhelm war wie er sagte, „schlechte Qualität“ und hielt nicht stand, sodass er sich mehrere schwere Brüche im Gesicht holte. Was die beiden Tigers nach Ihrer Sportkarriere vorhaben wissen sie noch nicht, da beide eine Familie haben, gehe die dann auf jeden Fall vor.

Zum Abschluss durfte die Klasse mit dem Torwart und dem Stürmer der Straubing Tigers noch ein Gruppenfoto machen und jede Schülerin und jeder Schüler bekam eine Autogrammkarte der Spieler und zusätzlich eine Freikarte für ein Heimspiel der Straubing Tigers im Eisstation am Pulverturm. Darüber freute sich die Klasse ganz besonders und dann lassen die Maschinenbautechniker/-innen den Pulverturm beben.

Claudia Troffer

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Wissenschaftstag 2017

Am 12.10.2017 fand der 7. Wissenschaftstag des TUM- Schulclusters Straubing statt. Der TUM- Schulcluster wurde vor einigen Jahren mit dem Ziel gegründet, die Beruflichen Schulen Straubings, sowie einige Unternehmen der Region, mit der Technischen Universität München auf Basis einer Kooperation eng zu vernetzen. In diesem Jahr fand der Wissenschaftstag im Magnobonus-Markmiller-Saal in Straubing statt.

Aus unserem Hause nahmen die Klasse TKM1 der kommunalen Fachschule für Maschinenbautechnik und die Klasse TKE2 der Staatlichen Fachschule für Elektrotechnik an dieser Veranstaltung teil. 

Als erstes informierte Herr Pannermayr, der Oberbürgermeister der Stadt Straubing, die Zuhörerschaft über den TUM-Campus Straubing. Dabei ging Herr Pannermayr auf die Chancen ein, die sich für Straubing durch den Titel „Universitätsstadt“ und die damit verbundenen Entwicklungen ergeben. 

Herr Karl Lausser, der Inhaber der Firma Lausser in Pilgramsberg und sein Sohn, Thomas Lausser, hielten Fachvorträge rund um die Themen moderne Energie, Geothermie und Blockheizkraftwerke. 

Herr Prof. Dr. Leo Lorenz, ein weltweit angesehener Spezialist auf dem Gebiet der Halbleitertechnik, lieferte einen interessanten Einblick in die Themenbereiche Energieversorgung der Zukunft, Elektromobilität und Industrie 4.0.  

Außerdem zeigte Herr Lorenz durch Schilderung seines eigenen beruflichen Werdegangs von der Elektrikerlehre in Straubing über das Studium bis zur Promotion auf, welche Chancen das berufliche Bildungswesen für junge Menschen eröffnet. 

Die allgemeine Studienberatung der TU München informierte über die Studienmöglichkeiten an der TUM. Ergänzt wurde dies durch einen Vortrag von Studierenden, die den Alltag am Campus aus ihrer Sicht schilderten. Am Nachmittag fanden Werksführungen bei den Firmen Strama, Sennebogen und Lausser statt. Die Teilnehmer des Wissenschaftstages waren sehr erfreut über die Möglichkeit, etwas über den eigenen Tellerrand hinausblicken zu können. Zusammenfassend kann man von einem gelungenen Tag sprechen! 

Andreas Henle, StR

 

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Firmenbesuch Inoutic in Bogen

Am 3. April besuchte die Abschlussklasse der Fachschule für Maschinenbautechnik zusammen mir ihren Lehrkräften Siegfried Fuchs und Martin Rehmet die Fa. Inoutic in Bogen. Grund des Besuchs war es, die Technologie des Extrudierens und der Kunststoff Spritzgusstechnik kennen zu lernen. Nach einer kurzen Begrüßung durch Herrn Markus Dietl, Abteilungsleiter Rohstoff und Kaschierung und der Ausstattung mit Sicherheitswesten ging es los. Erste Station war die Mischung der Rohstoffe, die für die Extrusion von Fensterprofilen benötigt wird. Dabei wird im Mischturm das angelieferte PVC-Pulver mit weiteren chemischen Stoffen gemischt, um die gewünschten Eigenschaften zu erhalten. Im darauf folgenden Extruder wird die Mischung erwärmt, homogenisiert, entgast und in der Extrusionsstraße zu den gewünschten Strangpressprofilen verarbeitet. Durch einen Co-Extruder wird dabei die Gummidichtung bereits mit einextrudiert. Im Werkzeuglager konnten wir bereits erahnen, wie vielfältig die Produkte der Firma sind. Unglaubliche 80.000 verschiedene Produkte können auch durch die unterschiedlichen Profilformen, deren Einfärbung und den Kaschierungen hergestellt werden. Nach einem kurzen Abstecher in die Reparaturabteilung für Extrusionswerkzeuge ging es zu Herrn Christian Kraus, einem Konstrukteur für neue Produkte. Hier steht auch ein 3D-Drucker, mit Hilfe dessen neue Produkte für Kunden bemustert werden können. Herr Armin Greindl führte uns im Anschluss durch die Abteilung Spritzguss. Höhepunkt war hier die zweikomponenten-Spritzgussanlage. In ihr werden in zwei Schritten zunächst ein Spritzgussteil und im Folgenden gleich das entsprechende Thermoplastisches Elastomer (TPE), das die Teile zueinander abdichtet aufgespritzt. Den Abschluss bildete der Besuch bei Herrn Solleder, Abteilungsleiter Anwendungstechnik. Er demonstrierte die Vielfalt der Produkte, die Anforderungen in unserer Zeit und die Herstellung von Musterfenstern.

Martin Rehmet

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Konstruktionsarbeit: Klebebandabroller- und schneider

Im Projekt "Klebebandabroller- und schneider" konstruierten die Studierenden eine Vorrichtung zum exakten Schneiden vom Klebebändern zur Verwendung auf Baustellen. Vorgabe war es, die Vorrichtung für zwei unterschiedliche Rollenbeiten auszulegen. Die Konstruktionsteams hatte die Aufgabe, dabei unter Berücksichtigung des Produktentwicklungsprozesses mehrere Lösungen aufzuzeigen, mit Hilfe geeigneter Bewertungsschemas die beste Lösung zu finden und diese konstruktiv umzusetzen. Gekonnt setzten die Studierenden alle ihnen bekannten Möglichkeiten ein um die Schneidevorrichtung zu konstruieren. Die Lehrkraft war bei dieser Aufgabe nur noch beratend dabei und gab wertvolle Tipps, um die Vorrichtung zu optimieren. Im weiteren wurde die Konstruktion am 3D-CAD-System modelliert, die erforderlichen Zeichnungsableitungen für die Fertigung erstellt und die Technische Dokumentation bestehend aus der Baugruppenzeichnung und Montageanleitung erstellt. Schließlich war es eine Möglichkeit , alle in den letzten zwei Jahren erlernten Inhalte, angefangen von er Auswahl der Werkstoffe, Berechnung der belasteten Teile, Festlegen der Toleranzen oder auch die Anwendung CAD-Kenntnisse einzuüben.

Martin Rehmet

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Informationsveranstaltung Hochschule Deggendorf

Um neue Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Absolventen unserer Fachschulen für Maschinenbautechnik und Elektrotechnik zum Bachelor gelangen können, besuchte im März die Weiterbildungsreferentin Corinna Brunner der Technischen Hochschule Deggendorf unsere beiden Fachschulen. Sie stellte den Studierenden vor allem das berufsbegleitende Studium des Technologiemanagements vor. Die reguläre Studienzeit dieses Studiums beträgt dabei acht Semester, wobei sich dies durch den Nachweis von bereits im Rahmen der Weiterbildung zum Techniker abgelegten Prüfungen weiter reduzieren lässt. Das Studium des Technologiemanagements entspricht dem des Wirtschaftsingenieurs, welches in Vollzeitform durchgeführt wird. Nach acht Semestern winkt dann der Abschluss als Bachelor of Engineering (B.Eng.). Auch ein anschließender Master ist optional möglich. Die THD begrenzet dabei die Anzahl der Studierenden pro Kurs auf 20, um effektiv arbeiten zu können. Praxis ist Trumpf: Der Stellenwert des Praxisbezugs wird recht hoch gesehen. Firmenbesuche und Bachelorarbeiten in den Betrieben sind nur einige Beispiele. Auch ein Großteil der Dozenten stammt aus regionalen Betrieben. Schwerpunkte: Die Wahl zwischen zwei Schwerpunkten erfolgt nach dem 5. Semester. Hier gilt es sich zwischen "Elektromobilität" und "Industrial Engineering" zu entscheiden. Laut Frau Brunner sind viele Arbeitgeber bereit, die das Studium finanziell, aber auch durch die Freistellung für Vorlesungen oder etwa die Möglichkeit von Gleitzeit hierbei zu unterstützen.

Martin Rehmet

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